KKS Oberöwisheim belegt den achten und SV Walldorf den neunten Platz
Nach dem Heimkampf Anfang Januar in der 2. Bundesliga Südwest belegte die zweite Mannschaft des SSV Kronau den sechsten Tabellenplatz – eine Platzierung, die üblicherweise

den sicheren Klassenerhalt bedeutet. Da jedoch die SSVG Brigachtal aus der ersten in die zweite Bundesliga abstieg, musste die Reserve des Deutschen Vizemeisters ebenfalls in die Relegation. Dies ergab sich daraus, da mindestens immer zwei Vereinen die Möglichkeit zum Aufstieg bzw. dem Verbleib in der 2. Bundesliga gegeben sein muss.
Relegation in Buchholz
Die Relegation wurde am 22. Februar 2026 im südbadischen Buchholz ausgetragen. Teilnehmer waren jeweils die zwei besten Mannschaften der höchsten Landesligen aus den Landesverbänden Württemberg, Baden, Südbaden, Pfalz und dem Saarland. Hinzu kamen der SV Rötenbach (WT) als siebter der 2. Bundesliga und der SSV Kronau II.
Da der SSV Kronau III als Sieger der Oberliga Baden nicht aufsteigen konnte, weil der SSV Kronau II schon in der zweiten Liga war und der KKS Ispringen auf einen Aufstieg verzichtete wurden der KKS Oberöwisheim I und der SV Walldorf I als nächstplatzierte Mannschaften der Oberliga Baden zu den Aufstiegskämpfen eingeladen.
Geschossen wurden zwei 40‑Schuss‑Programme, deren Ergebnisse am Ende addiert wurden.
Starker Auftakt des SSV Kronau II im ersten Durchgang
Für diesen entscheidenden Wettkampf wurde das Team durch Hannah Göransson verstärkt, die in der laufenden Saison noch keinen Einsatz in der Liga hatte und den in der zurückliegenden Saison ebenfalls stark schießenden Andreas Pinter ersetzte.
Bereits im ersten Durchgang präsentierten sich die Kronauer Schützinnen und Schützen in hervorragender Form und erzielten mit 1962 Ringen das höchste Ergebnis. Besonders hervorzuheben war die Leistung der erst 18jährigen Emily Hauer, die mit starken 397 Ringen glänzte. Mit einem Vorsprung von zehn Ringen auf den zweitplatzierten SV Herxheim (PF) ging es in die zweite Runde.
Rekordergebnis im zweiten Durchgang
Auch der Start in den zweiten Durchgang verlief souverän. In den ersten beiden Serien zeigte das Team eine geschlossene und sehr hohe Leistung. In der dritten Serie gingen zwar Ringe verloren, doch in der vierten Serie fanden die Schützinnen und Schützen wieder zu ihrer Ruhe und Stärke zurück. Am Ende erreichte der SSV Kronau II mit überragenden 1972 Ringen ein neues Bestergebnis für die zweite Mannschaft.
Die besten Einzelergebnisse in diesem Durchgang lieferten Carmen Suck und Hannah Göransson mit jeweils 397 Ringen. Dahinter folgten Melanie Nietschke (394), Steffen Hillenbrand (393) und Emily Hauer (391).
Souveräner Gesamtsieg
Mit deutlichem Vorsprung und insgesamt 3934 Ringen sicherte sich der SSV Kronau II den ersten Platz. Dahinter folgte der SV Affalterbach mit 3897 Ringen, der den SV Herxheim noch knapp um drei Ringe überholen konnte.
Mit diesem starken Auftritt in der Relegation rundete die zweite Mannschaft des SSV Kronau II die Ligasaison ab und bestätigte eindrucksvoll ihre Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga Südwest.
Besonders erfreulich ist zudem, dass der Klassenerhalt der zweiten Mannschaft direkte Auswirkungen auf die dritte Mannschaft des SSV hat: Durch den Verbleib in der 2. Bundesliga kann die dritte Mannschaft in der Oberliga bleiben – ein Verdienst, den sie sich als amtierender Oberligameister mehr als redlich erarbeitet hat. Damit profitieren gleich zwei Teams von diesem Erfolg und setzen ein starkes Zeichen für die hervorragende Breite und Qualität im Kronauer Schießsport.
1. SSV Kronau II Einzelergebnisse Gesamtergebnis: 3934 Ringe
Göransson, Hannah 393 397 790
Suck, Carmen 392 397 789
Hauer, Emily 397 391 788
Nietschke, Melanie 392 394 786
Hillenbrand, Steffen 388 393 781
2. SV Affalterbach 3897
3.SV Herxheim 3894
4.SV Rötenbach 3884
5.SV Grünmettstetten 3880
6.SGI Kuppenheim 3873
7.SGi Lauf 3869
8.KK-Schützenverein Oberöwisheim 3856
9.SV Walldorf 3843
10.SV St. Hub. Saarhölzbach 3840
11.SV Hub. 1957 Dörsdorf 3824
12.SV Rohrbach 3794
Bericht: Kurt Hillenbrand, Thomas Heuschober und Angelina Hillenbrand
Bild: Matthias Hauer