Erhöhte Brandgefahr: Besondere Vorsicht beim Vorderladerschießen

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen erhöhten Brandgefahr bitten wir alle Vereine und Schießstandbetreiber, beim Schießbetrieb derzeit besondere Vorsicht walten zu lassen.

Dies betrifft insbesondere das Schießen mit Vorderladerwaffen. Beim Schuss können glimmende oder glühende Bestandteile – beispielsweise Schusspflaster oder Schwarzpulverreste – auf den Boden gelangen. Bei ausgetrocknetem Gras und Bewuchs kann bereits eine kleine Zündquelle ausreichen, um einen Brand auszulösen.

Sicherheit hat Vorrang

Wir empfehlen deshalb, die örtlichen Gegebenheiten und die aktuelle Brandgefahr vor Aufnahme des Schießbetriebs besonders kritisch zu prüfen und geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Bewuchs und leicht entzündliches Material im gefährdeten Bereich der Schießbahn entfernen
  • Die ersten Meter vor den Schützenständen bzw. Schießpositionen gründlich wässern
  • Geeignete Löschmittel in ausreichender Menge unmittelbar verfügbar halten.
  • Die Schießbahn während und nach dem Schießen auf glimmende Schusspflaster, Pulverreste oder andere mögliche Zündquellen kontrollieren.

Im Zweifel: Schießbetrieb aussetzen

Die Durchführung eines Schießbetriebs darf nicht zu einem vermeidbaren Brandrisiko führen. Die Verantwortlichen vor Ort sollten deshalb die Situation für ihren Schießstand individuell bewerten.

Bestehen Zweifel, ob ein sicherer Betrieb gewährleistet werden kann, empfehlen wir, den Schießbetrieb mit Vorderladerwaffen vorübergehend einzustellen.

Ein zeitweiliger Verzicht auf das Vorderladerschießen ist angesichts der derzeitigen Trockenheit eine verantwortungsvolle Vorsichtsmaßnahme zum Schutz von Menschen, Natur, Gebäuden und Schießstätten.

Wir bitten alle Vereine und Verantwortlichen, die erhöhte Brandgefahr ernst zu nehmen und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen konsequent umzusetzen.

Ihr Badischer Sportschützenverband

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