Ehrenamtskonzept: DSB sucht drei “Leuchtturmvereine”

DSB-Ehrenamtskonzept: Drei „Leuchtturmvereine“ gesucht

Das Ehrenamt ist eine ganz wichtige Säule im deutschen Sport und auch im Deutschen Schützenbund. Doch diese Säule bröckelt, immer weniger Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Der DSB sucht deshalb drei Vereine, die Interesse daran haben, als „Leuchtturmvereine“ das DSB-Ehrenamtskonzept umzusetzen und davon zu profitieren. Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2024.

Für die drei „Leuchtturmvereine“ bietet sich die große Chance, unter professioneller Anleitung den Verein zukunftsfähig aufzustellen. In einem knapp einjährigen Zeitraum erhalten die drei Vereine eine kostenlose Beratung durch Experten der AG Ehrenamt des DSB, der Führungs-Akademie des DOSB oder der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland im Wert von 3.000 Euro. Ziel ist es, den Verein für ehrenamtliche Tätigkeit attraktiv zu machen, das vorhandene Potenzial zu erkennen und auszuschöpfen und damit den Verein zukunftsfähig aufzustellen. Zusätzlich erhalten die drei ausgewählten Vereine ein Luftgewehr oder eine Luftpistole von Walther aus der Aktion „Jugend trifft“.

Interessierte Vereine können sich ab sofort bis zum 2. Mai 2024 – ausschließlich per Mail an Robert Garmeister – bewerben. In der anhängenden Ausschreibung ist detailliert beschrieben, welche Voraussetzungen die Vereine erfüllen sollten.

Weiterführende Links

Das Ehrenamtskonzept des Deutschen Schützenbundes

Anhänge

Ausschreibung für “Leuchtturmvereine”


Quelle: DSB

Spannende Duelle bei der DM im Bogenschießen

Adrenalinkicks im Glaspalast

Spannende Duelle bei der Deutschen Meisterschaft im Bogenschießen

Ein Wochenende voller Spannung, Nervenkitzel und Präzision – das war die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen in der Halle, die dieses Jahr im renommierten Glaspalast in Sindelfingen stattfand. In diesem beeindruckenden Austragungsort, der optimale Bedingungen für einen Wettbewerb dieser Größenordnung bietet, versammelten sich Bogensportler aus ganz Deutschland, um den begehrten Titel des Deutschen Meisters zu erringen.

Besonders zahlreich vertreten waren die Sportler aus dem Landesverband Baden, die mit Eifer und Ehrgeiz antraten, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Schon am ersten Wettkampftag zeigte die Mannschaft der SG 1744 Mannheim, dass sie erneut zu den Top-Konkurrenten gehören. Wie im Vorjahr sicherten sie sich souverän den dritten Platz in der Compound-Mannschaftswertung der Herren.

Aber nicht nur Mannschaftsleistungen wurden gefeiert, auch Einzelsportler aus Baden brillierten auf dem Green. Marcus Piecha glänzte nicht nur in der Mannschaftswertung, sondern auch in der Einzelwertung der Masterklasse Compoundbogen. Sein Können und seine Ausdauer brachten ihm auch hier den verdienten Erfolg ein, als er sich die Bronzemedaille sicherte. Jürgen Littig vom BSC Sinsheim und Hans Ambrust von Echo Wiesenthal eroberten die Podiumsplätze bei den Compound Senioren, wobei Littig den ersten und Ambruster den zweiten Platz belegte. Ein besonderer Glückwunsch geht auch an das aufstrebende Talent Noah Nuber vom SSV Baiertal, der sich den Titel des Deutschen Meisters sicherte.

Inmitten des Trubels und der Emotionen fasste Jürgen Littig seine Einstellung zum Wettkampf mit den Worten zusammen: “Wenn ich vor dem Wettkampf nicht mehr angespannt bin, höre ich auf mit Schießen.” Ein Ausdruck der Hingabe und Leidenschaft, die den Bogenschützen antreibt, sein Bestes zu geben, bis der letzte Pfeil geschossen ist.

Doch der Höhepunkt des Wettbewerbs kam am finalen Tag, als Jonah Wahl sein Ziel verfolgte, sich einen Titel in der Schülerklasse Recurve zu sichern. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich zwischen ihm und seinem Konkurrenten aus Ditzingen. Nach 30 Pfeilen stand es unentschieden, beide hatten beeindruckende 284 Ringe auf ihrem Konto. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als sie sich den letzten 15 Pfeilen stellten. Mit einem nervenaufreibenden Finish und einem letzten entscheidenden Schuss wurde das Match entschieden. Jonah Wahl ist Deutscher Vizemeister mit dem Recurvebogen in der Schülerklasse.

Während des gesamten Meisterschaftszeitraums wurden die Sportler, neben dem mitgereisten Fantross, von zwei wichtigen Personen unterstützt: dem Landesjugendleiter Dominic Merz und der Mentaltrainerin Nicole Dolde. Ihre Präsenz unterstrich die Bedeutung von ganzheitlicher Unterstützung und professioneller Betreuung im Wettkampfsport, die dazu beiträgt, dass die Athleten ihr Ziel erreichen und über sich selbst hinauswachsen können.

Die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen in der Halle war nicht nur ein Showcase für herausragende sportliche Leistungen, sondern auch eine Feier des Teamgeists, der Beharrlichkeit und der unermüdlichen Suche nach Perfektion.

In unserer Flickr Galerie findet ihr viele Fotos aus badischer Sicht der DM Bogen Halle 2024: flickr_Fotoalbum_DM_Bogen_Halle_2024

Triumph bei der Europameisterschaft in Györ

Triumpf bei der Europameisterschaft in Györ

Badische Nachwuchssportschützen erkämpft sich Gold, Silber und Bronze bei der Europameisterschaft!

Die Europameisterschaft startet mit einem Feuerwerk voller Spannung und Nervenkitzel, und unsere badischen Athleten haben dabei eine beeindruckende Leistung gezeigt! Celina Becker und Eduard Baumeister, beide vom KKS Hambrücken, haben alle mit ihrem Können und ihrer Entschlossenheit begeistert.

In der Disziplin Air Pistol Junior Mixed haben sie sich mit herausragenden Vorkampfergebnissen für das Goldfinale qualifiziert und dort einen unglaublichen Kampf geliefert!

Trotz eines harten Wettbewerbs und dem Druck im Finale haben sie sich tapfer geschlagen und erst im letzten Schuss dem Team von Georgien den Vortritt lassen müssen. Doch ihre Leistung verdient höchste Anerkennung und Applaus!

Die gesamte nordbadische Schützenjugend ist stolz darauf, Celina und Eduard zu dieser Silbermedaille zu gratulieren! Sie sind ein wahres Vorbild für junge Athleten und habt Deutschland würdig vertreten!

DSB/BSV: Celina Becker und Eduard Baumeister feiern den Titel
DSB/BSV: Celina Becker und das Team gewinnen Gold

Der Medaillenregen für die deutschen Schützen bei der Druckluft-EM in Györ hält an!

Celina Becker und ihr Team zeigten in der Luftpistolen Einzelwertung von Anfang an ihr Können und erkämpften sich einen wohlverdienten 3. Platz in der Teamwertung der Luftpistole.

Die “Trio-Wettbewerbe” standen an, und das deutsche Team war entschlossen, seine Stärke zu zeigen. Sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale dominierten Becker und ihre Kolleginnen das Feld und zogen souverän ins Finale ein. Das Finale entwickelte sich zu einem wahren Thriller, bei dem sich die beiden Teams keinen Zentimeter Raum gaben. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Zuschauer in Atem hielt.

2 zu 2, 4 zu 4, 6 zu 6, 8 zu 6 … – jeder Schuss zählte, jede Sekunde war von Bedeutung.

Schließlich kam es zum entscheidenden Moment: Deutschland legt zum letzten Schuss an. Die Spannung war greifbar, als Celina Becker die Luftpistole in der Hand hielt. 

Mit einem ruhigen Atem und voller Konzentration setzte unsere Juniorin zum letzten Schuss an. Ein Moment, der über Gold oder Silber entscheiden würde. Ein Raunen ging durch die Menge, als der Schuss fiel. Die Zielscheibe zeigte eine 10,6 – ein perfekter Treffer!

Die Freude kannte keine Grenzen, als Beckers Kolleginnen ebenfalls starke Schüsse abgaben. Mit 30,2 Ringen sicherte sich das deutsche Team den ersehnten Sieg und damit den Titel Europameister 2024 im Trio-Wettbewerb der Luftpistole!

Ein Moment des Triumphs, den Celina Becker und ihr Team sich hart erkämpft haben. Ihre Entschlossenheit, ihre Präzision und ihr Teamgeist haben sie zu wahren Champions gemacht.

Unsere Junioren Celina Becker und Eduard Baumeister haben bereits zahlreiche Medaillen im Juniorenbereich erkämpft, und wir waren gespannt, ob Larissa Wegner bei den Erwachsenen da mithalten kann. Und wie sie das konnte!

Gemeinsam mit Anita Mangold und Anna Jansen hat Larissa Wegner im Trio-Wettbewerb Luftgewehr ihr Können unter Beweis gestellt und EM-Gold für Deutschland geholt!

DSB/BSV: Larissa Wegner im Gold Medal Match

Ein riesiges Dankeschön geht an alle Betreuer des Deutschen Schützenbundes, die unsere Schützen so großartig unterstützt haben, sowie an die Kollegen der Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Schützenbundes für die Bereitstellung der Bilder aus Györ.

Startschuss zum Badischen Blasrohr Cup ist gefallen

Startschuss zum Badischen Blasrohr Cup ist gefallen

Der Startschuss ist gefallen: Der Badische Blasrohr Cup im Jugendbereich steht in den Startlöchern und verspricht eine aufregende Zeit voller Spannung, Teamgeist und sportlichem Ehrgeiz!

Nach sorgfältiger Planung und Vorbereitung durch den BSV Jugendausschuss ist die Ausschreibung nun offiziell verabschiedet und die Bühne ist frei für die Wettkampfsaison.

Junge Talente aus den verschiedensten Vereinen haben jetzt die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und wertvolle Erfahrungen im Wettkampf zu sammeln. Der Badische Blasrohr Cup bietet nicht nur eine Plattform für sportliche Herausforderungen, sondern auch die Chance, sich mit Gleichgesinnten zu messen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anzuspornen.

Mit bis zu 10 Wettkämpfen pro Klasse und der Wertung der besten sechs Wettkämpfe wird den Teilnehmern ein intensives Wettkampferlebnis geboten. Es liegt an den Jugendlichen, ihr Bestes zu geben und sich in der Rangliste zu behaupten.

Flexibilität ist Trumpf: Die Vereine können sich persönlich treffen oder auf alternative Kommunikationssysteme wie Skype, WhatsApp oder ähnliche Plattformen zurückgreifen, um die Wettkämpfe durchzuführen. Dabei ist Fairness und Transparenz oberstes Gebot, indem die Zielscheiben für alle Teilnehmer sichtbar sind.

Damit die Ergebnisse ordnungsgemäß dokumentiert werden können, ist die Teilnahme von mindestens zwei Schützen an jedem Wettkampf erforderlich. So wird sichergestellt, dass die Wettkämpfe fair und nachvollziehbar ausgetragen werden.

Zusätzlich haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Qualifikationsrunde als Gruppe innerhalb ihres Vereins oder bei einem AEV-Wettkampf zu absolvieren. Hierbei ist jedoch die Unterzeichnung des Meldebogens durch den Wettkampfleiter erforderlich.

Wir blicken voller Vorfreude auf die kommenden spannenden Wettkämpfe und wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und jede Menge Spaß beim Badischen Blasrohr Cup im Jugendbereich! Möge dieser Wettbewerb zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten werden und den Geist des fairen Sports und der Kameradschaft stärken!”

Abschied von Ehrenmitglied Karl Peischl

Abschied von Ehrenmitglied Karl Peischl

In Erinnerung an Karl Peischl:
Ein Vermächtnis des Engagements und der Offenheit
 
Mit schwerem Herzen verabschieden wir uns von unserem geschätzten Freund und Ehrenmitglied Karl Peischl. Sein Engagement im Schießsport des Mosbacher Raums war unübertroffen, seine Begeisterung ansteckend.
 
Karl war nicht nur ein Mentor und ein Vorbild, sondern auch ein Freund für alle, die ihn kannten. Seine Offenheit für neue Ideen, insbesondere von der Jugend, prägte seine Persönlichkeit. Er war stets bereit, Änderungen zu unterstützen und Innovationen zu fördern.
 
Seine Verdienste gingen weit über den Mosbacher Raum hinaus und wurden stets gewürdigt:
2009 silbernes Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes
2011 Ehrennadel für Verdienste im Ehrenamt des Landes Baden-Württemberg
2013 goldene Ehrenmedaille des Deutschen Schützenbundes
2016 Ehrennadel in Gold des Badischen Sportbundes
2019 „Greif“-Verdienstwappen in Gold des BSV
2016 Ehren-Kreisschützenmeister
2017 Ernennung zum BSV-Ehrenmitglied
 
Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie. Mögen sie Trost in den Erinnerungen finden und die Kraft, um diese schwere Zeit zu überstehen.
 
Karl wird in unseren Herzen weiterleben, als Inspirator und als Freund, der stets für uns da war.
Ruhe in Frieden, lieber Karl Peischl.

BSV-Ehrenmitglied Karl Peischl †

BSV lehnt weitere Verschärfungen des Waffenrechts ab

BSV lehnt weitere Waffenrechtsverschärfungen ab

Aktuelle Debatte ums Waffenrecht

Bundesinnenministerin Nancy Faeser kündigt nächste waffenrechtliche Schritte an

 

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat ein neues Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus vorgestellt: „Rechtsextremismus entschlossen bekämpfen: Instrumente der wehrhaften Demokratie nutzen“. Dabei wird unter der Überschrift „Rechtsextremisten konsequent entwaffnen“ auf einen seit Januar 2023 vorliegenden Waffenrechts-Entwurf des Bundesinnenministeriums verwiesen, auch werden „nächste Schritte“ angekündigt. Einzelne Punkte des Arbeitsentwurfs aus 2023 – bis heute lediglich über die Medien verbreitet und behördlicherseits unbestätigt – werden dabei gesondert herausgegriffen, so etwa die zukünftige Einschränkung des erlaubnisfreien Schießens für jedermann bei Schnupperschießen etc., das Verbot kriegswaffenähnlicher Halbautomatikwaffen oder die Erlaubnispflicht von Armbrüsten. Diese Beschränkungen unseres Schießsports lehnt der Badische Sportschützenverband 1862 e.V.  ab: Solcherlei Restriktionen treffen nur wieder die gesetzestreuen Sportschützinnen und Sportschützen – ohne jeden Sicherheitsgewinn oder Vorteil im Kampf gegen Extremisten.

BSV lehnt weitere Verschärfungen im Waffenrecht ab

  • Reglementierung „Schießen für jedermann“:

Die im Arbeitsentwurf des Bundesinnenministeriums aus 2023 neu vorgesehene Reglementierung des Schießens auf ortsfesten Schießstätten mit erlaubnispflichtigen Waffen für „jedermann“ stellt einen scharfen Einschnitt in die Nachwuchs- und Öffentlichkeitsarbeit der Schützenvereine dar, der einer Diskriminierung der Sportschützinnen und Sportschützen im Vergleich zu anderen Sportarten gleichkommt.

Denn auch, wenn der Luft- und Kleinkaliberbereich ausgespart werden soll, fallen durch die vorgesehenen Nachweispflichten für Interessierte bei Schnupperschießen etc. wichtige Anreize weg – ohne jeden Sicherheitsgewinn und ohne hinreichende Begründung! Die Annahme, dass alleine schon das Schießen mit einer großkalibrigen Waffe den Verdacht begründet, dass eine Person dem rechtsextremistischen Spektrum zuzuordnen ist oder zum Terroristen bzw. Amokläufer mutieren könnte, ist jedenfalls nicht ansatzweise nachvollziehbar.

Zudem läge die Kontrollpflicht beim Schießstättenbetreiber bzw. bei der verantwortlichen Aufsichtsperson – eine weitere Rechtspflicht zu Lasten der Schützenvereine und unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter, die in unnötiger Weise die Nachwuchsarbeit und Mitgliedergewinnung erschwert.

  • Verbot „kriegswaffenähnlicher halbautomatischer Feuerwaffen“:

Halbautomatische Feuerwaffen werden in zahlreichen Disziplinen von unseren Schützinnen und Schützen geschossen und stellen einen wichtigen Teil der sportlichen Aktivitäten unserer Mitglieder dar.  Wir sprechen uns daher in Schützensolidarität für den Erhalt und die Förderung aller schießsportlichen Disziplinen aus. Denn die Statistiken belegen: Mit der Beschneidung einzelner Disziplinen geht kein Sicherheitsgewinn einher. Die illegalen Waffen sind das Problem, nicht die legalen!

  • Erlaubnispflicht für Armbrust:Der Arbeitsentwurf des Bundesinnenministeriums aus 2023 sieht – ohne jede Unterscheidung der einzelnen Armbrustarten – vor, dass Erwerb, Besitz und Führen einer Armbrust künftig an das Innehaben eines Kleinen Waffenscheins nebst Sachkundeprüfung geknüpft sind. Dies gilt – mit Ausnahme der Personen, die die Waffen bereits vor dem 1. Januar 2000 besessen haben – auch für einen schon vorhandenen Besitz, für den die Sachkundeprüfung entsprechend nachgeholt werden muss. Diese vollkommen unnötige, waffenrechtliche Verschärfung ist ein Bürokratiemonster ohne jeden Sicherheitsgewinn. Sie stellt durch ihren undifferenzierten und damit unsachlichen Ansatz ohne hinreichende Unterscheidung der einzelnen Armbrustarten eine erhebliche Belastung des traditionsreichen und international erfolgreich ausgeübten Armbrustschießens dar und ist deshalb klar abzulehnen.

Wem dient es, wenn Tausende von Armbrustschützinnen und Armbrustschützen, die bereits jahrelang professionell und verantwortungsbewusst mit ihrem Sportgerät umgehen, einen Kleinen Waffenschein beantragen und eine Sachkunde nachholen müssen? Und dies, obwohl unsere sportlichen 10 Meter-, 30 Meter-, Feld- und Vogelarmbrüste nichts mit den teils im Erscheinungsbild martialisch wirkenden, in unseren Sportdisziplinen aber gerade nicht verwendeten Compound- und Recurvearmbrüsten gemein haben.

Das Beispiel der Sportarmbrust zeigt, wie widersinnig die vom Bundesinnenministerium angestellten, waffenrechtlichen Erwägungen teils sind. Es fehlt offenbar an schießsportlicher Expertise bzw. an der Bereitschaft, die seit Januar 2023 hinlänglich eingereichten Sachhinweise auch tatsächlich aufzugreifen. Das Bundesinnenministerium schiebt wider besseres Wissen Scheinlösungen vor und vergibt dadurch Chancen – auch und gerade im gemeinsamen Vorgehen gegen Extremisten.

  • Bestehendes Recht anwenden, Schützenvereine stärken und illegalen Waffenbesitz bekämpfen!

Der Badische Sportschützenverband 1862 e.V. fordert von den Entscheidungsträgern in Staat und Politik, den Vollzug des vorhandenen Rechts gezielt durch differenzierte Lösungen zu verbessern, anstatt generell auf Neuregelungen und weitreichende Gesetzesänderungen mit dem Charakter von Scheinlösungen zu setzen.

Denn die bittere Erfahrung aus Waffenmissbrauchsfällen der Vergangenheit zeigt: Wir haben kein Rechtsproblem, sondern ein Vollzugsdefizit. Statt realitätsfern Lösungen durch immer weitere Waffenrechts-Neuregelungen und immer höhere bürokratische Auflagen zu versprechen, plädiert der Badische Sportschützenverband 1862 e.V. für eine praxistaugliche Ausstattung der zuständigen Behörden, damit der bereits jetzt ausreichend vorhandene Rechtsrahmen im konkreten Einzelfall effizient ausgeschöpft Zudem treten wir dafür ein, verstärkt auf die soziale Integrationskraft der Schützenvereine vor Ort zu setzen und die entsprechende, staatliche Beratung in Rückkopplung mit den jeweiligen Landesverbänden weiter auszubauen. Denn Schützenvereine schaffen soziale Bindung und Halt – durch bürgerschaftliches Engagement, im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, ungeachtet der Herkunft der Mitglieder. Dies ist der beste Weg, Extremismus und Gewalt den Boden zu entziehen.

  • Ausdrücklich begrüßen wir die im Maßnahmenpaket des Bundesinnenministeriums angekündigte Intensivierung des Kampfs gegen illegalen Waffenbesitz.

Grundlage unserer Positionen bilden das gebündelte Fachwissen der schießsportlichen Praxis und des Ehrenamts der rund 225 im Badischen Sportschützenverband 1862 e.V. versammelten Schützenvereine mit ihren insgesamt rund 32.000 Mitgliedern.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei unseren Schützenkollegen vom BSSB für die fundierte und sachlich hervorragende Textvorlage, die so gut war, dass wir uns dieser nur anschließen konnten.


Hier finden Sie unsere Stellungnahme als pdf-Dokument zum Download.

Stellenangebot: Leitender Landestrainer (m/w/d)

Stellenangebot: Leitender Landestrainer (m/w/d) in Pforzheim

Mit Blick auf eine erfolgreiche leistungssportliche Entwicklung unserer Athletinnen und Athleten sucht das Landesleistungszentrum Sportschießen in Pforzheim zum 01. Juli 2024 einen Leitenden Landestrainer möglichst in der Disziplin Gewehr. Die Stelle ist in Vollzeit zu besetzen, auf Dauer angelegt, aber zunächst auf zwei Jahre befristet. Dienstsitz ist Pforzheim.

Die Stellenausschreibung finden Sie hier: Stellenausschreibung Leitender Landestrainer (m/w/d) in Pforzheim

Badische Schützenjugend – Lichtschießen 2024

Badische Schützenjugend - Lichtschießen im Sportjahr 2024

Lichtschießen im Sportjahr 2024 – Badische Schützenjugend lädt zur Landesmeisterschaft ein!


Ein aufregendes Ereignis steht bevor, das die Schützenwelt im badischen Raum in seinen Bann ziehen wird! Am 28. April 2024 öffnet die Badische Schützenjugend die Pforten zur ersten Landesmeisterschaft im Lichtschießen im Sportjahr 2024. Ein faszinierendes Spektakel erwartet uns, das die Herzen der Jungschützen höherschlagen lässt und die Vereine in einen Wettstreit der besonderen Art führt. Gewehr- und Pistolenschützen gleichermaßen werden in die schillernde Welt des Lichts eintauchen, um ihre Zielgenauigkeit und Präzision unter Beweis zu stellen. Von Lichtgewehr über Lichtgewehr 3-Stellung bis hin zur Lichtpistole – die Herausforderungen sind vielfältig, die Spannung greifbar.

Eile ist geboten, denn der Anmeldeschluss am 2. April rückt unaufhaltsam näher. Senden Sie Ihre Anmeldung an sportmeldungen@bsvleimen.de (Meldeformular über www.bsvleimen.de abrufbar) und sichern Sie sich Ihren Platz im Licht der Schützenkunst!

Doch nicht nur für die Wettkampf-Enthusiasten ist gesorgt. Die Baden Open Light bietet eine Alternative für alle, die das Lichtschießen in lockerer Atmosphäre erleben möchten. Am 13. und 27. April entfachen die ersten beiden Vorkämpfe das Feuer der Spannung. Doch die wahren Herausforderungen warten erst am 20. Juli, wenn die Finalisten sich zum Endkampf treffen. Ein Wettkampf, der auch den Kleinsten unter den Schützen die Möglichkeit gibt, ihre Fähigkeiten zu entfalten. Auch hier ist der Anmeldeschluss am 2. April.

Melden Sie sich unter jugendmeldungen@bsvleimen.de an und erleben Sie die Faszination des Lichtschießens hautnah!


Aber das ist noch nicht alles, denn die Deutsche Schützenjugend lockt am 29. & 30. Juni mit den Bundeswettkämpfen Faszination Lichtschießen und Wettkampforientiertes Lichtschießen. Ein hochkarätiges Event, das auf der international angesehenen Schießanlage in Suhl stattfindet. Doch Vorsicht: Die Standkapazitäten sind begrenzt, also sichern Sie sich rechtzeitig einen Platz für ihre Vereinsjugend! Ein Wettkampf, der nicht nur das Können, sondern auch die Geschwindigkeit der Anmeldungen auf die Probe stellt.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie auf der Webseite der Deutschen Schützenjugend:

Anmeldung Faszination Lichtschießen: www.dsb.de/jugend/faszination-lichtschiessen

Anmeldung Wettkampforientiertes Lichtschießen: www.dsb.de/jugend/wettkampforientiertes-lichtschiessen


Seien Sie dabei, wenn durch das Licht neue Maßstäbe gesetzt werden!

Spannende Wettkämpfe in der BJL 2024

Spannende Wettkämpfe in der Badischen Jugendliga 2024

Ende Februar standen in der Badischen Jugendliga 2024 die dritten und vierten Wettkämpfe für die Schützen mit dem Luftgewehr auf dem Programm. Während die Luftpistolen-Schützen eine wettkampffreie Pause einlegten, versammelten sich die Luftgewehr-Teams gespannt in der modernen Schießsportanlage des SV Mannheim-Rheinau, die als Austragungsort für diesen aufregenden Tag diente.

Acht Teams aus Nordbaden traten in packenden Duellen gegeneinander an, und die Spannung war förmlich greifbar, als die Wettkämpfe begannen. Unter den talentierten Schützen ragten besonders Constantin Engler mit einem beeindruckenden Ergebnis von 391 Ringen und Felix Schick mit starken 390 Ringen heraus. Diese Leistungen zeigten einmal mehr das hohe Niveau und die Präzision, die in der Badischen Jugendliga herrschen.

Nach Abschluss des vierten Wettkampfs führt die Mannschaft des Schützenkreis Mannheim 1 souverän die Tabelle im Luftgewehr an. Doch die Konkurrenz schläft nicht, denn sowohl die Teams der Schützenkreise Mannheim 2 als auch Bruchsal sind den Spitzenreitern dicht auf den Fersen. Es bleibt also äußerst spannend, wer nach dem nächsten Wettkampftag am 16. März die Tabelle anführen wird.

Der kommende Wettkampftag verspricht erneut Nervenkitzel, wenn die Luftpistolen-Schützen in Reichartshausen und die Luftgewehr-Teams in Östringen antreten werden. Die Fans dürfen sich auf weitere mitreißende Duelle und beeindruckende Leistungen freuen, während die Mannschaften alles geben werden, um ihre Position in der Tabelle zu behaupten oder zu verbessern.

Die Badische Jugendliga 2024 beweist einmal mehr, dass sie ein Zentrum für talentierte Nachwuchsschützen ist und für spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau steht. Bis zum nächsten Duell-Tag heißt es für die Teams, hart trainieren und sich auf die Herausforderungen vorbereiten, denn jeder Ring zählt in diesem packenden Wettbewerb um die Vorherrschaft in Nordbadens Jugendliga.

Die Ergebnisse werden nach den Wettkämpfen auf unserer Homepage im Bereich Jugend – Wettkämpfe – Badische Jugendliga (BJL) veröffentlicht.

 

 

DSB: DM München – wichtige Mitteilung bzgl. Unterkünfte

DSB: DM München - wichtige Mitteilung bzgl. Unterkünfte

Die Deutsche Meisterschaft in München (22. August bis 1. September) ist noch mehr als ein halbes Jahr entfernt, doch bereits jetzt macht es evt. Sinn, Planungen anzustellen. Der Grund: Parallel zum nationalen Sportschieß-Höhepunkt gastiert Superstar Adele in München.

Demnach dürfte es eng (und teuer) werden bei geeigneten Unterkünften. Dem Vernehmen nach gibt es für die vier Konzerte am 23./24./30./31. August auf dem Messegelände – bei einer Kapazität von 80.000 Zuschauern – Nachfrage von über 2,2 Millionen Interessierten.

Deshalb sollten potenzielle DM-Teilnehmer bereits jetzt schon Ausschau halten, wie und wo sie am besten während der DM unterkommen.

Text / Bild: DSB